Trockenes Haar rührt zumeist von einer zu geringen Talgproduktion der Kopfhaut her. Dadurch sehen die Haare oft spröde und glanzlos aus. Die unzureichende Produktion an Talg ist häufig auf äußere Umstände und Einflüsse wie Wind und Sonne zurückzuführen, wird aber auch von einer mangelhaften Vitalstoffversorgung begünstigt. Auch Antischuppenshampoos für normales Haar führen oft zu einer Austrocknung der Haare. Mit der richtigen Haarpflege und speziell für trockenes Haar ausgerichteten Shampoos kann man der Mähne aber wieder zu gesundem Glanz und Geschmeidigkeit verhelfen.

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Normalerweise sorgen die Talgdrüsen der Kopfhaut dafür, dass die Haare ausreichend gefettet werden. So wird das Haar geschmeidig gehalten und die Schuppenschicht der Haare verschlossen, wodurch ein gewisser Glanz entsteht. Gerade bei langem Haar reicht das Fett der Talgdrüsen aber oft schlichtweg nicht mehr aus – je länger das Haar ist, desto weniger Talg gelangt bis zu den Haarspitzen. Dadurch trocknen diese aus und werden spröde, die Schuppenschicht bricht auf. Folglich wirken die Haare glanzlos, stumpf und ungepflegt. Eine zusätzliche Belastung für trockenes Haar ist häufiges Haarewaschen und die regelmäßige Verwendung von Fön, Glätteisen oder Lockenstab. Dazu kommt noch die ständige mechanische Belastung durch die Reibung der Haarspitzen auf der Kleidung oder den Schultern. Zusammen mit der unzureichenden Fettung durch die Talgdrüsen kann ohnehin schon trockenes Haar auf diese Weise so strapaziert werden, dass Spliss entsteht. Deshalb sollte gerade langes Haar besonders intensiv gepflegt werden, damit es nicht austrocknet.
Abhilfe bei spröden, trockenen Haaren kann beispielsweise ein spezielles Shampoo für trockenes Haar leisten. Diese enthalten ausgesprochen viele pflegende und feuchtigkeitsspendene Wirkstoffe. Auch bei diesen Shampoos sollte man aber darauf achten, die Haare nicht zu oft zu waschen – maximal zweimal pro Woche.